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Han Suyin: China ist Blut und Seele von mir

2018-01-22      Text von Qian Qian







Han Suyin(Elisabeth Comber), Auslandchinesin mit britischer Staatsangehörigkeit, berühmte Schriftstellerin der Welt, wurde am 12. September 1917 in Xinyang der Provinz Chinas geboren. Sie hat zeitlebens mehr als 40 Werke geschaffen. Die wichtigsten Werke nehmen chinesische Geschichte und ihr Leben in dem 20. Jahrhundert in China als Thema, umfassen hauptsächlich Roman und Autobiografie. 1952 schrieb Han Suyin in englische Sprache den autobiografischen Roman ,,A Many-Splendoured Thing". Dieser Roman erregte im Westen großes Aufsehen und machte sie zu einer weltbekannten Schriftstellerin.

 

Han Suyin starb am 2. November 2012 in Lausanne, Schweiz, im Alter von 96 Jahren. Der Name Han Suyin ist in China für jung Chinesen noch fremd. Aber in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wußten in China mindestens 100 Millionen Menschen diesen Namen. Man kann es sagen, dass ihre persönliche Geschichte und Familiengeschichte eben eine Silhouette der Neuzeit von China sind und dass ihre Romane und Autobiografien gerade stürmische Lage Chinas darstellen. Russell hatte folgendes gesagt: ,,Es ist mehr als mein halbjähriges Bleiben in diesem Land, dass ich durch das Lesen der Werke von Han Suyin in einer Stunde das Wissen von China bekomme."

 

Han Suyins Vater ist Chinese und ihre Mutter ist Belgierin. Han Suyin besuchte in der Kindheit kirchliche Schulen in Beijing und Tianjin, studierte später an der Yanjing-Universität in Beijing und an der Brüssel Universität die Medizin und hatte währenddem großes Interesse für die Literatur. Im Jahr 1937 brach der Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke aus. Im letzten Jahr kehrte Han Suyin ins Vaterland China zurück, um den antijapanischen Krieg zu unterstützen. 1941 ging sie mit ihrem Mann nach Großbritannien. 1956 kehrte sie wiedermal ins China zurück.

 

Han Suyin schrieb viele Romane und Autobiografien. Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts werden ihre Werke nacheinander ins Chinesisch übersetzt. Darunter sind die Autobiografien ,,Zhou Enlai und sein Säkulum" und ,,Mao Zedong und Chinas Revolution" bei chinesischen Lesern besonders bekannt. Nach Agnes Smedley und Edgar Snow ist Han Suyin die dritte ausländische Schriftstellerin, die mit China tiefe Freundschaft geschlossen hat.

 

Han Suyin bewunderte am meisten Zhou Enlai. Sie sagte: ,,Zhou Enlais Tod war der traurigste Moment in meinem Leben. Diese Trauer überschritt sogar die Stimmung aus dem Tod von meinem Vater." In der Zeit vom Jahr 1956 bis zur Kulturrevolution hatte Han Suyin mehrmals China besucht. Beim ersten China-Besuch bekam Han Suyin herzlichen Empfang von Zhou Enlai. Später wurde sie bei ihrem jedesmaligen China-Besuch immer von Zhou Enlai empfangen.

 

Die Leser können durch das Buch ,,Zhou Enlai und sein Säkulum" Zhou Enlai und die Geschichte der Neuzeit Chinas gut kennen. Deswegen rief das Buch im Westen großes Echo hervor.

 

Han Suyin sagte: ,,Ich bin eine Chinesin mit britischer Staatsangehörigkeit. Aber meine Wurzel ist in China. China ist mein Vaterland, mein Blut, meine Seele, mein Leben. Ich will es, dass immer mehr ausländische Leser durch meine Bücher die Geschichte von China kennen und das chinesische Volk verstehen können."  








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