Aktuelle Position:Zuhause>Geschichten>Text

Das Eunuchen-Museum in Beijing

2018-10-26      









Das Eunuchen-Museum ist heute das einzige Museum dieser Art in der Welt, liegt weit im Westen von Beijings Zentrum, im Bezirk Shijingshan. Das Mausoleum ist ein makabrer aber dennoch wunderschöner Ort. Überall findet man Stelen, detailliert verzierte Wandskulpturen und alte Tempelüberreste. Überall wuchert die blühende Natur. Mehrere Gräber finden sich auf dem Platz, der von drei Toren umsäumt ist.

 

Bis 1912 wurde diese Praktik der Kastration angewendet. Eunuchen galten als verlässlich, sie konnten keine Nachfahren zeugen und stellten damit keine Gefahr für die Dynastie dar. Oft dienten sie als Kammerdiener, als Aufpasser für die Konkubinen, als hochrangige Beamte, sogar auch als führende Generäle und Kapitäne. Viele große Persönlichkeiten der chinesischen Geschichte waren Eunuchen, wie auch der Erfinder des Papiers. Die Kastration war sehr radikal in China. In der Geschichte der Menschheit gibt es verschiedene Praktiken der Kastration. – In China wurden mit einem zeremoniellen Messer alle drei Dinge auf einem Streich genommen. Häufig wurden die Genitalien dann in einen kleinen Beutel am Gürtel mit sich herumgetragen.


中国专题图库