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Das 18. SOZ-Gipfeltreffen zeichnet eine neue Blaupause für glänzende gemeinsame Zukunft

2018-06-15      




 



Während die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) ein ertragreiches Gipfeltreffen in diesem ostchinesischen Küstenzentrum beendet, bricht die kontinentübergreifende Institution auf eine neue Reise zu gemeinsamer Sicherheit und gemeinsamer Prosperität auf.  Das Treffen in Qingdao markierte einen Meilenstein in der Geschichte der SOZ. Es war das erste Gipfeltreffen der Organisation, nachdem Indien und Pakistan im vergangenen Jahr als Vollmitglieder China, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan beigetreten sind. Und in einem interessanten Zufall setzte die SOZ in der Segelhauptstadt ihres Geburtslandes die Segel in eine neue Ära.

 

Dank der Mitgliedererweiterung hat sich die SOZ zur größten regionalen Organisation für umfassende Zusammenarbeit in der Welt entwickelt, sowohl in Bezug auf das Gebiet, das sie umfasst, als auch auf die Bevölkerung, die sie repräsentiert. Mit 3,1 Milliarden Menschen trägt sie jetzt ein größeres Gewicht und spielt eine wichtigere Rolle auf der Weltbühne.

 

Die SOZ-Führungen haben, wie das Gipfeltreffen gezeigt hat, den Willen, ihre Verantwortung sowohl gegenüber ihren Ländern als auch gegenüber der Welt als Ganzes wahrzunehmen. Sie verpflichteten sich, ihre Partnerschaft für Frieden, Zusammenarbeit, Gleichheit, Offenheit, Inklusivität und gegenseitigen Nutzen zu vertiefen und mit den Vereinten Nationen und anderen internationalen sowie regionalen Organisationen zusammenzuarbeiten, um gemeinsam dauerhaften Frieden und gemeinsame Prosperität in der Welt zu fördern.  Sie unterzeichneten eine Reihe von Vereinbarungen und anderen Dokumenten, einschließlich der wegweisenden Qingdao-Deklaration und einen Fünfjahresplan zur Umsetzung des Vertrags über die langfristige gute Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit der SOZ-Mitgliedstaaten, in dem ein Fahrplan für zukünftige SOZ-Kooperation und Entwicklung entworfen wurde.  Die Errungenschaft mit vielleicht der weitreichendsten Bedeutung besteht darin, dass die SOZ-Mitglieder das gegenseitige politische Vertrauen weiter gestärkt haben und einen neuen Konsens über die Richtung und die Richtlinien der künftigen SOZ-Entwicklung erzielt haben.

 

In den 17 Jahren seit ihrer Gründung hat sich die SOZ unbeirrbar an ihr Grundprinzip gehalten - den Shanghaier Geist, der gegenseitiges Vertrauen, gegenseitigen Nutzen, Gleichheit, Konsultation, Respekt für kulturelle Diversität und Streben nach gemeinsamer Entwicklung umfasst.  Angeleitet vom Shanghaier Geist haben SOZ-Mitglieder produktive Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, einschließlich Sicherheit, Wirtschaft und Mensch-zu-Mensch-Austausch durchgeführt. Das hat der Entwicklung der SOZ und ihrer Mitglieder einen starken Impuls verliehen und die Institution zu einem der dynamischsten multilateralen Mechanismen der Welt gemacht.  Zum Beispiel betrug das kombinierte BIP der sechs Gründungsmitglieder der SOZ im Jahr 2001 1,67 Billionen US-Dollar und stieg im Jahr 2017 auf 12,63 Billionen Dollar, was einem mehr als siebenfachen Wachstum entspricht. Laut SOZ-Generalsekretär Rashid Alimov wuchs das BIP der SOZ-Länder im Jahr 2016 um durchschnittlich 4,84 Prozent, fast doppelt so schnell wie das globale BIP.

 

Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen in der heutigen Welt wurde der Shanghaier Geist entsprechend bereichert. Auf dem Qingdao-Gipfeltreffen bot der chinesische Staatspräsident Xi Jinping Chinas Einblicke in Sicherheit, Entwicklung, Zusammenarbeit, Zivilisation und globale Governance, die dem Shanghaier Geist in der neuen Ära der SOZ-Entwicklung eine vollere Form gegeben haben.  Vor allem wegen der kontinuierlichen Verbesserung der SOZ-Richtlinien hat die Organisation ein beeindruckendes Wachstum genossen und wurde zum Vorbild für den Aufbau der von China verfochtenen neuen Art der internationalen Beziehungen, die sich durch gegenseitigen Respekt, Fairness und Gerechtigkeit sowie durch eine Win-Win-Kooperation auszeichnen.  Mit dem Abschluss des historischen Qingdao-Gipfeltreffens wird die SOZ sicherlich neue Schritte in Richtung einer noch helleren Zukunft und neuer Beiträge zum Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft für die Menschheit unternehmen.

 

Das Vertrauen beruht auf einer soliden Grundlage. Zunächst einmal wollen die SOZ-Mitglieder unter der Anleitung ihres politischen Konsenses ihre Solidarität und die Grundlage für die künftige Entwicklung der Organisation festigen. Angesichts des zunehmenden Isolationismus und Nationalismus in einigen Teilen der Welt hat eine festere SOZ-Einheit eine besondere globale Bedeutung.  Darüber hinaus werden die substantiellen Errungenschaften des Qingdao-Gipfeltreffens zusammen mit früheren Abkommen die umfassende Zusammenarbeit zwischen SOZ-Mitgliedern stärken und mehr von dem enormen Entwicklungspotential der Organisation freisetzen.

 

In einem Blick in die Zukunft, haben die SOZ-Führungen bereits zugestimmt, Kooperationen in Bereichen wie Drogenbekämpfung, Tourismus, Zoll, Handelserleichterungen, Nahrungsmittelsicherheit, Umweltschutz, Prävention von Epidemien und gemeinsame Nutzung von Kriminalitätsdatenbanken zu initiieren oder zu stärken.  Angesichts der wachsenden Rolle der eurasischen Organisation und ihres zunehmenden Einflusses in der Welt, wird eine auf eine bessere Zukunft hin schreitende SOZ nicht nur der Region, sondern auch der Welt als Ganzes Vorteile bringen.


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