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Im Jahr 1842 war die Qing-Dynastie (1644-1911) gezwungen, mit Großbritannien die Verträge von Nanjing zu unterzeichnen, welchem entsprechend Shanghais Handelshäfen für das Ausland geöffnet werden sollten. Über das kommende Jahrhundert hinaus entwickelte sich die Stadt von einem kleinen Küstenstädtchen, am pazifischen Ozean, zu einer der größten Metropolen im fernen Osten. Es ist das mächtigste Handelszentrum und dynamische Drehschreibe für internationale Unternehmen im asiatischen Pazifikraum. Wegen der Möglichkeit zur Geschäftsanbahnung und dem Handelsumtrieb wird die Stadt auch als Paris des Ostens bezeichnet
Es ist die größte Stadt in Chinas, die achtgrößte Stadt der Welt und eine der vier regierungsunmittelbaren Städte Chinas. Die Stadt verfügt mit seiner Bevölkerung von über 20 Millionen Einwohnern über das größte Wirtschaftszentrum Chinas und den weltweit größten Handelshafen.
Während 1851 die Weltausstellung in Englands Hauptstadt London Debüt hatte, fanden in der exotischen Küstenstadt Shanghai unscheinbare Veränderungen statt, die das Ausklingen der glorreichen Qing-Dynastie einläuteten. Das himmlische Herrschaftsmandat der Taiping erlosch, die amerikanische protestantisch-bischöfliche Kirche gründete in Hongkou Shanghais erste Mädchenschule, am Westufer des Zhaojiabang-Flusses wurde Chinas erste katholische Kirche gebaut und die Stadtverwaltung setzte die Bestimmungen für die Hafenbehörde, im Bezug auf das Anlegen und Besegeln des Hafens durch ausländische Handelsschiffe, in Kraft. Im gleichen Jahr gründeten der britische Händler W. Hogg und seine vier Partner Shanghais erste Pferderennbahn, an der heutigen Straßenkreuzung von der East Nanjing und der Central Henan Straße.
Im Verlauf der letzten 100 Jahre diente Shanghai für die Qing-Dynastie als Herz der Kommunikation mit der Außenwelt und erlaubte dem exotischen Land, den Lauf der Dinge im Rest der Welt zu verfolgen.
Im Verlauf der Zeit wurde die ursprünglich von W. Hogg im Jahr 1851 errichtete Pferderennbahn schrittweise in Richtung Ost und West ausgeweitet und wird nun durch hunderte kleine Geschäfte überragt. Mit dem Entstehen und der Entwicklung der fünf größten Einkaufshäuser namens Yong’an, Xian Shi, Xin Xin, Da Xin und vielen einheimischen Produkten ist die Nanjing Straße nun eine der florierenden Geschäftsstraßen in Shanghai. Mit ihren großen Vielfalt an Einkaufshäusern, reichlich dekorierten Schaufenstern und einer mit Blicken kaum erfassbaren Vielfalt an verschiedenen Handelswaren, einer modernen Verwaltung und einer gemütlichen Einkaufsumgebung bildet sie eine erstklassige Einkaufsstraße von Weltformat die mit der fünften Straße in New York, dem Champs Elysees in Paris der Oxford Street in London und der Tokios Ginza ebenbürtig ist.
Seit die Nanjing Straße, im Jahr 1995, zur Fußgängerzone umgebaut wurde, befinden sich auf dem 1 Kilometer langen Fußweg noch mehr moderne Attraktionen, wie z. B. die farbigen Steine auf dem Boden der Straße, eine lange Reihe von Traditionsgeschäften, moderne Boutiquen, moderne Openair Bars, niedliche Sightseeingfahrzeuge und schicke Bronzestatuen. Tagsüber im Klang des städtischen Trubels und nachts unter dem Schein des Neonlichtes lässt sich die klassische Shanghaier Stadtszenerie wahrnehmen. Dieser Anblick zieht Gäste sowie Händler, aus dem In- und Ausland, in dieses Einkaufsparadies. Die Nanjing Straße kann als Einkaufsadresse Nummer 1 in China gesehen werden und stellt ein Symbol für den Handel von Shanghai dar.
Seit der Öffnung des Bundes für die Außenwelt, vor mehr als 100 Jahren, gab es eine erfolgreiche Vereinigung von einer Vielfalt verschiedener Architektonischer Stile, die einen besonderen Charme und Reiz ausstrahlen. Hinter jedem der Gebäude, die sich am Bund drängen, steckt eine Geschichte von historischem Reiz und verewigt sich eine rosige Erinnerung der Stadt. Widergespiegelt in den Wellen des vorbei fließenden Huangpu Flusses, erzählen diese Gebäude in Stille die Legenden der Stadt aus vergangenen Tagen.
Im Kontrast dazu steht Pudong auf der gegenüberliegenden Seite des Huangpu Flusses, welches eine neue Landmarke von Shanghai darstellt. Es war hier, wo sich die Stadt allmählich in die Höhe erstreckte. Vom 468 Meter hohen Pearl TV Tower, bis zum 492 Meter hohen Welt-Finanzcenter und zum Shanghai Tower, welcher sich noch im Bau befindet und eine Höhe von 580 Metern erreichen soll. Damit wird er höher liegen, als jedes andere Gebäude der Nation. Shanghais Skyline streckt sich in eine immer größere Höhe, während sich der, einst unbekannte, Pudong Distrikt gleichzeitig in einer atemberaubenden Geschwindigkeit ausbreitet.
Unter den Bürgern von Shanghai kursierte eine Redensart, welche aussagt, dass niemand sich rühmen sollte, Shanghai besucht zu haben, wenn er nicht die Nanjing Straße des 20. Jahrhunderts gesehen hat. Ebenso kann heute niemand geglaubt werden, dass er Shanghai besucht habe, wenn er nicht in Xintiandi gewesen war.
Es war ehemals ein Distrikt, welcher sich ehemals an Shikumen (Häuser entlang kleiner Gassen im alten Stil), drängte. Xintiandi wurde in ein beliebtes Freizeitziel für Essen und Einkaufen umgewandelt. Es verfügt über eine Kombination verschiedener exotischer Geschmäcker und einer typischen Atmosphäre der örtlichen Kultur.
Xintiandi ist soweit die Qualität des heutigen Shanghais zu repräsentieren. Angesiedelt am Kern der Stadt ist nicht nur der Chenghuangmiao Distrikt, sondern auch der Geschäftsdistrikt von Lujiazui, welcher nicht nur Residenz von Sun Yat-sen und seiner Frau, Song Ching-ling, dem ehemaligen Premierminister Zhou Enlai und dem großartigen Schriftsteller Lu Xun war, sondern auch ein modernes humanistisches Wohnviertel. In diesem befinden sich nicht nur Traditionsgeschäfte, sondern auch internationale Marken. Diese Kombination von Diversität und Vollkommenheit, trägt zum florieren der Stadt Shanghai bei. Das heutige Shanghai ist nicht nur Chinas Zentrum für Wissenschaft, Technologie, Business, Finanz- und Informationswirtschaft, es ist auch Chinas Brückenkopf für den Internationalen kulturellen Austausch und die Verschmelzung.