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Im Blickpunkt der Medien, war auf dem 2. Weltbuddhismusforum, der 11. Panchen Lama Bainqen Erdini Qoigyijabu. Jener 19jährige Führer des tibetischen Buddhismus verhielt sich würdevoll, taktvoll und strahlte Einfachheit aus. Er entfaltete den Charme eines großen Lehrmeisters und erhielt Lob aus den Mündern der Mönchsgemeinde.
Ein beeindruckender Intellekt
Am 28. März wurde übernahm der 11. Panchen Lama auf dem Forum das Wort. Was alle überraschte war, dass er seine Rede in fließendem Englisch hielt. Er stand mit ernsthaftem Blick auf der Bühne, seine Worte klangen sanft an. Bereits mit seinen ersten Worten erntete er tosenden Applaus. Besonders wichtig war dies für die internationale Repräsentanz des Forums, die vor dem Treffen noch die Besorgnis hatte, die Gedanken des großen Lehrmeisters Panchen Lama nicht zu verstehen zu können, da sie weder die tibetanische noch die chinesische Sprache beherrschen. Aber als sie hörten, dass er seine Rede auf Englisch hält, streiften sie sich, einer nach dem anderen, die Dolmetscher-Kopfhörer von den Ohren, um detailliert zuhören zu können. Der stellvertretende Direktor der Peradeniya Universität von Sri Lanka, Prof. H. Abeygunawardena, erklärte, dass er die Englischkenntnisse des 11. Panchen Lama für bewundernswert hält.
Es wird darauf verwiesen, dass am vorangegangenen 27. März, auf dem Symposium des 50. Jahrestages der Befreiung von Millionen tibetischer Sklaven, der 11. Panchen Lama seine Rede in fließendem Hochchinesisch und Tibetisch hielt. Dieses Mal verwendete er Englisch. Eine derartige Arrangierung zeigt nicht nur die große Weisheit und den Bildungsstand des jungen Panchen Lama, es zeigt außerdem, dass die chinesische Regierung im neuen Jahrhundert die tibetisch-buddhistische Gemeinschaft sehr sorgfältig und erfolgreich fördert und ihre Anteilnahme zeigt.
Das 2. Weltbuddhismusforum wurde auf dem Lingshan in Wuxi der Provinz Jiangsu abgehalten. Am 28. besuchte der 11. Panchen Lama diesen berühmten buddhistischen Ort. Er ging festen gemäßigten Schrittes ohne Pause umher, um sich umzuschauen. Als er der beweglichen Skulptur einer Sakyamuni Buddha Statue mit ihren neun Wasser speienden Drachen gegenüberstand, pries er diese als gelungenes Produkt der Vereinigung von buddhistischem Dharma und moderner Wissenschaft und Technologie. Vor dem riesigen Skulpturenkomplex, der bildlich darstellt wie Sakyamuni und die ihn umgebenden Teufel übersteigt um letztendlich Erleuchtung zu erlangen, präsentierte er den Hada (einen Seidenschal der Respekt und beste Wünsche ausdrückt). In der Prunkhalle des großen Helden im Xiangfu Zen Tempel, welcher auf dem Gelände seines Vorgängers aus der Tang Dynastie errichtet wurde, drückte der große Lehrmeister seine Ehrerbietung auf Knien aus. Als der Abt des Tempels, Meister Wu Xiang, ihm eine Goldikone des Großen Buddhas von Lingshan präsentierte, nahm er sie mit beiden Händen entgegen und sprach: „Egal ob es Gold, Silber oder Erde ist, alleine dass Buddha in ihm ruht ist was zählt!“ Diese Worte wurden von den anwesenden Mönchen sehr geschätzt.
Als Jalsan, ein ständiges Ratsmitglied der chinesischen Buddhist Association und Präsident der Buddhist Association der Inneren Mongolei, die Hingabe des 11. Panchen Lama zum Buddhismus sah, sagte er dass der Panchen Lama das buddhistische Dharma und anderes Wissen in einer tief spirituellen Weise verinnerlicht hat. „Als Anhänger des tibetischen Buddhismus, setzt er große Hoffnungen in ihn“.
In seiner Rede auf dem Forum äußerte der 11. Panchen Lama: „Das Forum wird in meinem Heimatland China abgehalten, dies drückt in vollem Maß die Harmonie und Stabilität der chinesischen Gesellschaft, Religions- und Glaubensfreiheit aus. Es symbolisiert das China als friedliches und Frieden wahrendes Land in die Welt eintritt.“ Er äußert, dass das Hauptthema des Forums „Eine friedliche Welt und eine harmonische Bevölkerung“ ist, was vollständig im Einklang mit den Prinzipien des Buddhismus und dem Ziel des Fortschritts der modernen Gesellschaft ist.
Am Abend des 29. März genoss der 11. Panchen Lama das großangelegte Hightech Musical《Ode an das Glück und den Frieden》, welchen Sakyamunis Blick auf das Leben und die Verwirklichung der Erleuchtung widerspiegelt. Präsentiert auf einer 290 Grad Rundbühne in Fanggong, dem Veranstaltungsort des Forums, mit einem wundervollen buddhistischen Gebäude, welches eine der Hauptattraktionen des Lingshan Resorts ist und begleitet von atemberaubenden Musikeffekten, wird das Musical als episches Meisterstück betrachtet.HHH
Nach der Vorstellung gab der Panchen Lama aus dem Stehgreif seine Anmerkung ab: „Durch vergangene Erfahrung wissen wir, dass wenn wir anderen in Not helfen und sie mit fürsorglicher Liebe pflegen, uns selbst auch gutes widerfahren wird. Wenn wir aber andere unterdrücken und verletzen für unseren eigenen Nutzen, werden wir durch Schlechtes zur Rechenschaft gezogen.“ Ihm gemäß ist die Pflicht der chinesischen buddhistischen Kreise, Gutes zu tun, alles Lebende zu schützen und Opfer für sein Land zu bringen. Er drückte seine Wünsche für eine ewig friedliche Welt aus.
Auf dem 2. Weltbuddhismusforums lieferte der 11. Panchen Lama Vorträge zu vielen Anlässen und kommunizierte tiefgreifend auf seinen zahlreichen Treffen mit den buddhistischen Anhängern. Was ihn geheimnisvoll erscheinen ließ scheint zu verblassen, stattdessen erscheint am Horizont der internationalen Gemeinschaft das Bild der neuen Generation eines Buddhistischen Führers, der fleißig studiert, global denkt, sein Vaterland von ganzem Herzen liebt und sich selbst für die Bewahrung und Verbreitung des Buddhismus einsetzt.