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Die Welt als harmonischer Garten für Mensch und Tier
—— Die Fotografien von Ge YuXiu
Text: Liu Xiaobao  Fotografien: Ge Yuxiu

 

Der Vater der Mongolischen Tibet Gazelle

Außer den Vögeln gibt es noch eine Tierart, die Ge Yuxiu auf seinem Lebensweg begleitet. Es ist das Tier, das auf Vorschlag, von ihm und seinen Freunden, als Mongolische Tibetgazelle bezeichnet wurde.  Es ist auch als Przewalski Gazelle bekannt --- eine Tierart, die nur in Chinas Gebiet um den Qinghai See vorkommt und zu den seltenen und bedrohten Tierarten gehört.

Um diese Tierart zu fotografieren, hat Ge sich früh morgens losbegeben und im Dunkeln in einer Grube gekauert um zu beobachten, bis er endlich das hochgeschätzte Foto von der Przewalski Gazelle machen konnte. Er ist außerdem der erste Mensch, der für den Schutz der Tierart appellierte und damit die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf sich zog.

„Die Przewalski Gazelle ist nicht einfach zu fotografieren. Damals konnte ich nur erahnen, dass ich sie aufnehmen würde. Es ist erst notwendig mit ihr vertraut zu werden. Deshalb habe ich mich immer wieder mit den ortsansässigen Hirten in Verbindung gesetzt. Ich habe die mir wenig vertraute tibetische Sprache verwendet, um mit ihnen zu kommunizieren.“ Außerdem hat er noch mit einem Spezialisten für die Przewalski Gazelle Kontakt aufgenommen. Ich wollte nach besten Kräften diese gefährdete Tierart begreifen.

Sein Verständnis für die Przewalski Gazelle wurde immer besser. Die Fotos die er aufnahm ebenfalls. Er konnte sogar das Balzverhalten, die Begattung, das Sprungverhalten und die Aufrichtung dieser lieblichen Tiere fotografisch festhalten. Derzeit hat Ge wieder eine neue Idee: „Ich habe mir gedacht, dass dieses Tier, welches nur in China vorkommt, einen chinesischen Namen haben sollte, damit die Menschen mehr über es erfahren können.“ Zusammen mit einigen Spezialisten und Freunden hat er explizite Untersuchungen angestellt, die ihn an deren Identität, die unter zusätzlicher Beachtung der schwarzen nach innen gedrehten Geweihspitzen, erinnerten. Er verlieh ihnen den chinesischen Namen ,,Zhonghua Duijiaoling“. Um die Verbreitung des Namens in der Öffentlichkeit zu fördern, ließ er auf eigene Kosten ein Schild anfertigen. Auf dem Internetportal www.qhqphoto.com lud er zu einer Kampagne zur Rettung der Przewalski Gazelle ein und appellierte in mehr als 20 Zeitschriften für deren Schutz. Deshalb wird er als Vater der Przewalski Gazelle bezeichnet.

Einige Fotografen wenden, wenn sie auf der Hochebene wilde Tiere aufnehmen, die Methode der überaschenden Verfolgungsjagd an. Diese sehr bewegenden Fotos sind oft das Ergebnis einer Verfolgung per Auto und haben oft das Leben der Tiere als Preis. Wegen diesem Problem äußert Ge Yuxiu sehr ernst: „Fotografen sollten in erster Linie Umweltschützer sein. Die Tiere sind wahrhaftig unsere Gastgeber. Wir Menschen sind bereits Eindringlinge und sollen nicht auch noch stören oder das natürliche Lebensumfeld der Tiere zerstören. Tierfotografen sollten das Ziel haben, den Menschen einen noch besseren Einblick in die natürliche Lebensweise der Tiere zu ermöglichen. Dabei soll in den Menschen ein Umweltschutzbewusstsein geweckt werden.“

Ge Yuxiu glaubt, dass die Welt ein familiärer Park ist, in dem Menschen und Tiere in Harmonie miteinander leben sollen. „Es benötigt nur die Existenz einer großen Menge wilder Tiere, die mit den Menschen Freundschaft schließen, dann wird diese Welt zu einem wunderbaren Platz. Wenn es auf dieser Welt nur Menschen gibt, dann ist die Welt ein Ort der Sinnlosigkeit,“ sagt er.

 

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