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Die Touristen, die schon mal in Lhasa gekommen sind, haben bestimmt schon bemerkt, dass es in Lhasa viele Bars, Kaffees, Restaurants und Jugendherbergen gibt. Diese Geschäfte haben jeweils ihre eigene Besonderheit und sind natürlich auch deutlich durch die Brauchtümer von Lhasa geprägt. Die Inhaber von den Geschäften sind meistens Fremde, keine Tibeter.
Gougou und Tutu sind ein Ehepaar aus Beijing. Ihre Bar hat den Namen "5238“, liegt auf dem Dach einer Jugendherberge in der Duosenge Straße in Lhasa. Wenn Sie in der Bar am Tisch sitzen, können Sie durch das Fenster ein gutes Blickfeld zum Potala-Palast bekommen. Deswegen wird die Bar ,,5238“ als ,,der Potala-Palast steht im Gesichtsfeld der Bar“ bezeichnet.
Gougou und Tutu sind begeistert vom Bergsteigen. 2003 gingen sie als Touristen zum ersten Mal nach Tibet und besuchten seitdem jährlich einmal Tibet. Sie lieben die Schneegebirge von Tibet. Um in Lhasa leben zu können, machten sie 2007 eine Bar in Lhasa auf und gaben ihr den Namen ,,5238“. Anfangs war die Bar ein großes tibetisches Zelt. Trotz dass das Zelt sehr primitiv war und im starken Wind ins Wanken geriet, hatten die Gäste, besonders die aus dem Ausland, großes Interesse an dieser Zelt-Bar. Sie glauben, dass die Bar "5238“ dem typischem Brauchtum von Tibet entspricht. Nach dem ersten Sommer, wurde sie Ende 2007 umgebaut. Durch den Umbau erhielt die Bar ihr heutiges Aussehen. Sie verfügt über Schaukelstühle, tibetischen Liegen, einem Internet-Raum, einem Videoraum, indem für die Gäste kostenlos Filme gezeigt werden.
In der Jugendstraße von Lhasa, gibt es eine Jugendherberge mit dem Namen Pingcuo Kangsang. In der chinesischen Sprache bedeutet Pingcuo Kangsang ,,Neues Haus das alles hat, was man will“. Ein Inhaber dieser Jugendherberge ist Gao Yuan aus Beijing. Pingkang ist der Vorname von einer tibetischen Familie. Gao Yuan mietete dieses Haus und baute es zu einer Jugendherberge um. Deshalb erhielt es den Namen ,,Pingcuo Kangsang“.
Im Jahr 2004, reisten Gao Yuan und seine einige Freunde zum ersten Mal als Touristen von Beijing nach Tibet. Im Jahr 2005 begab sich Gao Yuan zum wiederholten Mal nach Lhasa, um dort zu arbeiten. Er liebt Tibet und beschloss damals für immer in Lhasa leben zu wollen. Anfangs wohnte Gao Yuan bei seinem Freund und lernte dort seine jetzige Frau aus der Provinz Fujian kennen.
Im Jahr 2006 waren einige Freunde von Gao Yuan aus Beijing nach Lhasa gekommen. Gao Yuan begleitete sie die bekannten Orte von Lhasa zu besichtigen. Nachdem Gao Yuans Freunde nach Beijing zurückgekehrt sind, entschieden sie sich, in Lhasa einen gemeinsamen „Wohnort“ zu gründen. Ende 2006 wurde dieser „Wohnort“, die Jugendherberge Pingcuo Kangsang, fertiggestellt. Heute ist, in den Augen aller Reisenden, Pingcuo Kangsang der "Wohnort“ in Lhasa. Seit seiner Eröffnung hat die Jugendherberge zahlreiche Touristen aus Beijing und anderen Städten empfangen. Für Touristen ist Pingcuo Kangsang ihre "Wohnung“ in Lhasa.