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Das Grün des Frühlings, die Wärme des Sommers, das Bewundern der Blätter im Herbst, das Spielen im winterlichen Schnee. Die Landschaft des Changbai-Berges bietet zur jeder Jahreszeit ihre Besonderheit. Der Himmelssee des Changbai-Berges ist wie eine traumhafte Illusion. Der silberfarben hervorschießende Wasserfall, sowie der aus dem Schneegebiet der Gipfellandschaft hervorgegangene Blumengarten, die ursprünglichen, geheimnisvollen und stillen Wälder, die in tausend Formen vorkommenden Berggipfel und Schluchten, spannungsgeladene Raftingtouren in den Canyons, die aus allen Richtungen zusammen fließenden Thermalbadquellen, sie alle gehören zum Changbai Berg, der im südöstlichen Gebiet der Provinz Jilin, der Grenze zwischen China und Nordkorea, liegt. Die Gesamtfläche des Gebiets beträgt 149.475 Hektar, das Kerngebiet macht 75.758 Hektar aus. Der höchste Gipfel im Gebiet ist der Baiyun-Gipfel, mit einer Höhe von 2691 Metern, was ihn zur höchsten Erhebung in Chinas nordöstlicher Region macht. Weil der Gipfel des Baitou-Berges von weisen Steinen und Schneeanhäufungen geprägt ist, erhielt er seinen Namen. Er hat die Funktion einer natürlichen Grenze zu Nordkorea. Der Changbai-Berg ist ein idealer Reiseort, der Ursprungsort der Mandschu-Nationalität, ein heiliger Berg für die Nationalität der Nordkoreaner und wohlbekannt in der ganzen Welt.




Der Changbai-Berg ist ein ruhender Vulkan. Er hat 16 Gipfel mit einer Höhe von über 2500 Metern. Da der Changbai -Vulkan an mehreren Stellen ausgebrochen ist, entwickelte er eine ungleich hohe Topografie, jeder Gipfel unterscheidet sich vom anderen und weist viele tiefe vulkanische Seen auf. Darunter gibt es Seen, die sich in sehr langer Zeit auf dem Hauptvulkankegel des Changbai-Berges gebildet haben und u. a. den weltweit bekannten Changbai-Himmelssee entstehen ließen. Der Himmelssee ist leicht oval geformt und konzentriert eine Wasserfläche von 9,82 qkm, eine durchschnittliche Tiefe von 204 Metern und ist an der tiefsten Stelle 373 Meter tief. Er umfasst 2.04 Milliarden qm Wasser. Große Niederschläge sind die hauptsächliche Wasserversorgungsquelle des Himmelssees, sie machen ca. 60% aus. Die verbleibenden 40% stammen aus unterirdisch lagerndem Wasser. Der Changbai-Himmelssee ist auch der Ort des Ursprungs von den drei Flüssen: Songhua, Tumen und Yalü. Er gleicht einem Stück außergewöhnlich schöner Jade, die von den mächtigen Gipfeln des Changbai-Gebirges eingefasst ist. Es wird gesagt, dass der Himmelssee einst der kostbare Spiegel der himmlischen Venus war. Die Göttin des Westens und des Himmels hatte zwei wunderschöne Töchter. Niemand konnte genau sagen, welche der beiden älter war und welche schöner. Bei einer Versammlung um den Pfirsich der Unsterblichkeit zog Venus ihren Spiegel hervor. Ihr genügte ein Blick um sagen zu können, welche die schönere der beiden war. Das kleine Mädchen nahm als erstes den Spiegel entgegen und reichte ihn beschämt an ihre ältere Schwester weiter. Die ältere Schwester begutachtete sich von beiden Seiten im Spiegel. Je mehr sie schaute, umso schöner kam sie sich vor. Dann sprach der Spiegel: „Ich erkenne, dass doch die jüngere Tochter die hübscheste ist.“ Vor Zorn warf die ältere Schwester den Spiegel in den Perlmutteich. Er fiel zwischen die Menschen und wurde zum Himmelssee. Außer der schönen Landschaft wurde dem See noch eine geheimnisvoll farbige Schicht aufgetragen, die bis heute ein Rätsel aufgibt.