BESTELLEN VON CHINA
IM BILD
CHINA IM BILD ILLUSTRIERTE
  • Reisen
Der geheimnisvolle Changbai-Berg
Text von Yin Xing

Der Himmelssee hat an der nördlichen Seite eine Öffnung, von der oft das Wasser herausfließt und damit den Changbai-Wasserfall bildet. Mit einer Sturzhöhe von ca. 68 Metern ist es der weltweit höchstgelegenste und größte Wasserfall, der aus einem Vulkansee entspringt. Außer den Seen und Flüssen gibt es im Inneren des Gebiets ein reichhaltiges Angebot an natürlichen Mineralressourcen, Thermalquellen und kalten Quellen. An Thermalquellen gibt es hauptsächlich die Changbai-Quelle, die Hubin-Quelle, die Jinjiang-Quelle, die Tiyun-Quelle u.a. Die Kaltquellen umfassen die Jinxian- Quelle, die Yujiang-Quelle u.a. Unter diesen Mineralquellen, besonders konzentriert unter den Changbai-Thermalquellen, gibt es über 200 Quellauslässe. Die niedrigste Temperatur beträgt 37 Grad Celsius. Die höchste Temperatur beträgt 82 Grad Celsius, was genug ist um ein Hühnerei zu kochen. Vielleicht ist wegen chemischer Elemente das Eigelb als erstes gar, danach folgt erst das Eiklar. Die Thermalquellen des Changbai-Gebirges haben die Bezeichnung des göttlichen Wassers. Das Wasser beinhaltet große Mengen an Schwefelwasserstoff und viele Arten von Spurenelementen. Die Thermalquellen verfügen in reichem Maß an Kalzium, Kalium, Radon usw. was für die Linderung von Blutgefäßerkrankungen, dem Kurieren von Diabetes, Gicht und Neuralgie, sowie Arthritis u.v.m. einen gewissen Beitrag leistet. Die Quellen des Changbai-Gebirges sind, egal ob im Sommer oder Winter, immer sehr heiß. Der Dunst steigt, besonders in der kalten Jahreszeit, spiralförmig  auf. Unter den Ärmeln des Schnees dampfen die Thermalquellen noch mehr, gleichsam wie ein geheimnisvolles Märchenland. In der Nähe der Quellen gibt es auf Grund der langjährigen Ausfällungsreaktion der Mineralien, rote, gelbe und grüne Verfärbungen, gleichsam wie wunderschöne Keramik.

Im Changbai-Gebirge gibt es zahlreiche Schluchten, darunter sind die berühmtesten die große Baishan-Schlucht im Changbai-Gebirge und die Yalü-Schlucht im südlichen Landschaftsgebiet. Die beiden sind die natürliche Trennlinie, welche beim letzten Ausbruch des Changbai-Vulkans gebildet wurde. Der große Changbai-Graben hat eine Länge von 60 km. An der breitesten Stelle ist er mehr als 300 Meter breit, wohingegen er an der schmalsten Stelle nur einige Meter misst. Seine Tiefe beträgt ungefähr 150 Meter. Der Yalü-Graben misst von Nord nach Süd 20 km, von Ost nach West ist er 200 Meter breit. Seine Tiefe beträgt 170 Meter. An beiden Seiten der Gräben wächst ursprünglicher Wald, die Bäume sind kerzengerade und stämmig. Weil im Graben niedrige Temperaturen und Feuchtigkeit herrschen, hängen die Bäume voll von Moos, Pilzen u. ä. Im geheimnisvollen Wald entfalten sie ihre Farbe.

Wenn man zum Changbai-Berg reist, ist Schifahren ein Pflichtprogramm. Jedes Jahr von März bis Mai schmilzt im gesamten Land der Schnee. Der Changbai-Berg gehört jedoch zur gemäßigten Zone des kontinentalen, alpinen Klimas. Der Winter ist lange und wird von starkem Schneefall mit herausragender Schneequalität geprägt. Jedes Jahr ist die Schneeperiode von Mitte Oktober bis Mitte Juni des darauffolgenden Jahres, was 8 Monaten entspricht. Die Schneetiefe beträgt 1 – 2 Metern, an einigen Stellen 3 – 4 Meter. Der Schnee ist zart und locker, sowie strahlend weiß. Der natürliche internationale Schipark des Changbai-Gebirges liegt im westlichen Gebiet. Von Dezember 2007 beginnend, findet jährlich die offizielle Eröffnungszeremonie statt. Es ist Chinas einzige natürliche Schneebasis, die speziell für den Extremschisport im Hochgebirge angelegt wurde. Es ist auch derzeit der größte natürliche Schi-Park Asiens.

Die Waldbedeckungsrate des Changbai-Naturschutzgebietes beträgt 85%. Von unten nach oben werden fünf Pflanzengürtel gebildet. Das Biosystem ist vollständig, die pflanzlichen Ressourcen sind reichhaltig. Es gibt über 1225 Arten von wildlebenden Tieren. Das Gebirge ist Ursprungsort der Mandschu-Nationalität, heiliger Berg der Nordkoreaner, in der Nähe des Changbai-Berges leben stets die Han, Mandschu, Nordkoreanische u.v.a. Nationalitäten, die eine reichhaltige Kultur und Brauchtümer pflegen. Es ist ein Vorbild für das harmonische Zusammenleben der Nationalitäten.

 

   <   1   2  

Copyright by China Pictorial © 2000-2002 ALL RIGHTS RESERVED
Reproduction in whole or in part without permission is prohibited.

Director E-mail:xubu61@163.com
Add:33 Chegongzhuang Xilu, Haidian District, Beijing 100044, China
Questions, Comments, or Suggestions? Please send to:
cnpictorial@gmail.com