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Das 10. Jährige Jubiläum der Rückkehr von Macau
Text von Tan Xingyu

Nach der Rückkehr von Macau investierte die Regierung der Sonderverwaltungszone rege in großangelegte Basisprojekte und verbesserte das Lebensniveau von den Stadtbewohnern. Jeder Stadtbewohner von Macau kann die Früchte der harten Arbeit der Regierung spüren. Am 26. Juli 2009 wurde erfolgreich die Wahl zum 3. Chief-Executive des Sonderverwaltungsgebiets Macau durchgeführt. 297 Mitglieder des Komitees beteiligten sich an der Wahl. Chui Sai-on wurde mit 282 Stimmen zum 3. Chief-Executive gewählt. Es ist der zweite Sonderverwalter, der direkt von den Leuten aus Macau gewählt wurde. Das zeigt deutlich den stabilen Fortschritt, der Selbstverwaltungsinstitution auf.

Das heutige Macau weist ein Städtewachstum auf, aber das europäische Flair hat sich nicht verändert. Die Vergnügungsstätten vermehren sich, aber das Florieren der Wirtschaft bleibt konstant. Die Arbeit der Polizei ist entspannt, aber dennoch haben sich die Geduld und die Herzlichkeit der Menschen vor Ort nicht geändert. Veränderung bedeutet Fortschritt und Wachstum. Das Fehlen von Veränderung bedeutet den Respekt gegenüber der Geschichte und Realität. Das Grundgesetz regelt, dass sich für 15 Jahre die Eigentumsrechte und Lebensweise, die es ursprünglich in Macau gab, gewahrt bleiben. Die realen Begebenheiten beweisen, dass China dieses Versprechen durch effiziente Maßnahmen und den vollkommenen Respekt in die Tat umgesetzt hat. „Ein Land, zwei Systeme“ in Macau ist dies erfolgreiche Realität. Um die langfristige Stabilität von Macau zu wahren, ist Prosperität und Entwicklung zur Versicherung des Gesellschaftssystems geworden.

Die kleine Stadt des Zusammenlebens von Ost und West

Heutzutage sind Industrie und Handel entwickelt. Der Rhythmus des alltäglichen Lebens hat sich beschleunigt. In den florierenden Handelsgebieten findet man Verkäufer in Anzug und Lederschuhen vor. Die stilvoll veranlagten Geschäftsleute ergänzen sich zu denen in Zhonghuan, Hongkong. An keiner der beiden Orte dürfen sie fehlen. Ihr geschäftiges Hin-und-her-laufen zeigt die hohe Effizienz, vom modernen Macau auf. Der alte Lebensstil der Ruhe und Gelassenheit ist dennoch sehr lebendig. Die Altstadt von Taipa, einem Dorf von Macau beim Straßenring neun, ist immer noch ein Ort, der an die alte Zeit erinnert. Die reine Bescheidenheit der ländlichen Umgebung, sowie der Duft eines Fischerdorfes, ist Zeuge der langen Geschichte dieser Stadt. In Folge dessen weist Macau zwei interessante Gesichter auf. Das erste Gesicht ist das der Leute von Macau, die vor einigen hundert Jahren das Gesicht der Welt entdeckten und sich der Mode öffneten. Sie umklammerten mit Genuss alle neuen Dinge, die sie ergreifen konnten. Macau ist ein freier Hafen. Seit alters her ist es ein Fenster für den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch von Osten und Westen. Die offenen Leute von Macau fühlen sich in dieser Zeit der Globalisierung noch heimischer, dazu kommt noch die Nähe zu der internationalen Metropole Hongkong. So ist es keine leichte Aufgabe, die Leute aus Macao zu überraschen. Das andere Gesicht sind die Traditionen, die im Kernland längst verschwunden sind und in diesem engen Gebiet noch immer beharrlich weiterexistieren. Es sind diese Werkzeuge aus den Leben der Vergangenheit, Rituale aus alter Zeit und die versteckten Geheimrezepte der Vorfahren, welche alle mit Fug und Recht über viele Generationen weitergegeben wurden. In den Straßen und Häfen von Macau verstecken sich oft einige alte Relikte, die den Menschen den Anschein verleihen, in eine Zeit vor diesem Jahrhundert verfallen zu sein. Die Reisläden und Apotheken, welche ihre Innenausstattung seit zehn Jahren nicht veränderten, Winzer die eine traditionelle Handwerkskunst hüten, Souvenirläden, die auf altertümliche Weise Mandelkuchen auf glühenden Kohlen backen u.v.m., so etwas ist im Kernland nur noch sehr selten zu entdecken.

Das Zusammenleben von West und Ost, eine gemeinsame Nachbarschaft, diese Worte werden oft benutzt, um die kulturelle Besonderheit von Macau hervorzuheben. Es wird oft scherzhaft gesagt, Macau sei wie „Eins, zwei, drei, vier“. Es steht für Ein Land, zwei Systeme, drei akzeptierte Währungen (Macau Dollar, Hongkong Dollar und RMB), sowie vier Sprachen (gemeint sind der lokale Macau Dialekt, Englisch, Hochchinesisch und Portugiesisch). An den Fassaden der Läden an der Almeida Ribeiro Straße, können trotz der traditionell chinesischen Aufmachung, nur unschwer westliche Dekorationselemente entdeckt werden. Dies kann als Spur der Vermischung von westlicher und chinesischer Kultur gewertet werden. In Macau ist die Dichte an katholischen Kirchenbauten, weltweit die Größte. Säulenkapitelle und Gesims, sowie Statuen und Gemälde des chinesischen Sternenhimmels, die rund gewölbten Kirchtürme, die Schönheit von Schnitzereien findet mit den westlich gestalteten Kirchen einen weit reichenden Ruf. Sowohl die Gottheit Matsu und auch die Jungfrau Maria finden  die aufrichtige Bewunderung der Leute von Macau. Es wird in vollem Maß die Vielfalt der Kultur von Macau vorgestellt.

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