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Zhang Xiaohang und sein Wushu
Text von Yuan Lin, Chen Liang

 

Die Kinder von klein auf Wushu lernen zu lassen, ist auch ein gutes Mittel zur Stärkung ihrer Willenskraft, sagt Zhang Xiaohang. Wushu verbindet Biegsamkeit, Geschwindigkeit, Kraft und Geduld, sowie viele weitere Qualitäten. Kinder, welche darin ausgebildet wurden, können im Erwachsenenalter von den Vorteilen profitieren. Sie verfügen über eine bessere Willenskraft, können besser mit Druck umgehen, sind geduldiger und leistungsfähiger. Es beginnt bei der Kindergruppe von 2 bis 5 Jahren, danach kommt die Jugendgruppe von 5 – 12 Jahren. Die Übungsgruppen von Zhang Xiaohang sind fast alle voll belegt. Einige Kinder lernen schon direkt unter der Anleitung des Lehrers und haben bei landesweiten Wushu-Wettbewerben Preise gewonnen.

Dennoch nimmt Zhang Xiaohang auch Einschränkungen vor. Kindern Wushu beizubringen ist keine einfache Sache. Die Leute sehen oft nur die ungezwungenen Fertigkeiten der großen Meister, sie vergessen jedoch, wie viel Schweiß vergossen werden muss um Kungfu richtig zu erlernen! sagt er. Die Anforderungen um traditionelles Kunfu zu erlernen sind sehr streng. Es ist sogar sehr langweilig und fordert sehr viele Belastungen ab. Für die heutigen Kinder ist es einfach nicht passend.  Die Eltern sind auch nicht sehr gewillt, den Kindern Anstrengungen zuzumuten. Deshalb bleibt Zhang Xiaohang nichts anderes übrig, als durch Spiele, Videos, Bilder und Musik die Freude der Kinder zu gewinnen und sie durch solche Methoden zu motivieren. Trotzdem geben viele Kinder auf dem halben Weg auf. Es geht nicht anders, heute gibt es zu viele interessante Aktivitäten. Die Energie der Kinder lässt sich nur schwer konzentrieren, wenn man zudem langfristig das Kungfu-Training vorantreiben will, ist das noch schwieriger.

In der Ansicht von Zhang Xiaohang muss für die Verbreitung von Kungfu noch einmal mehr Mühe investiert werden. Das koreanische Teakwondo, das japanische Karate, sie haben alle schon ihre professionellen Verbreitungsinstitutionen, mit denen sie die Kunst in die ganze Welt verbreiten können. Gleichzeitig verfügen sie über ein strenges wissenschaftliches Genehmigungsverfahren. Wenn eine Person bis zu einem bestimmten Niveau gelernt hat, kann er ein Zertifikat erwerben, was für den Trainierenden ein sehr starker Ansporn ist. In China werden jetzt auch solche Leistungsabstufungen eingeführt. Zwar wurde auf diesem Gebiet ein Fortschritt erreicht, dennoch gibt es sehr viele Dinge, die erledigt werden müssen. Im Vergleich zu Japan und Korea ist der Unterschied noch sehr groß.

Obwohl die Drei-Zhang-Methode das erste Kulturerbe im Bereich des Sports für Bejing ist, bleibt es dennoch nur eine Ehrung. "Für die Verbreitung von Wushu muss noch ein sehr weiter Weg gegangen werden", sagt Zhang Xiaohang. Das traditionelle Wushu muss in der heutigen Gesellschaft mit guter Ausbildung und Entwicklung betrieben werden. Die Qualifikation der Trainer und die Bildung eines Marktes müssen vorangetrieben werden. Keines von beiden darf vernachlässigt werden. Der nächste Schritt wird sein, dass entsprechend der Gruppe von älteren Trainierenden ein passendes Trainingsangebot für die körperliche Entwicklung angestrebt wird. Auf diese Weise steigt die Popularität, noch mehr Leute können das chinesische Kungfu richtig verstehen lernen und sich damit vertraut machen.

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