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Schon im Jahr 2008 hatte Hu Jintao, Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsident und Präsident der zentralen Militärkommission beim Zentralkomitee, auf dem Großmacht-Forum, unter der Webseite www.People.com.cn, sich mit anderen Webnutzern, bei einem Online-Gespräch ausgetauscht. Am 28. Februar 2009 besuchte der Ministerpräsident des Staatsrats Wen Jiabao das Internet, auf der Webseite www.GOV.cn und führte mit den Webnutzern ein Online-Gespräch. Am 27. Februar 2010 besuchte er das Internet auf der Webseite www.xinhuanet.com. Er führte erneut mit Webnutzern ein Online-Gespräch, um die Meinungen der Webnutzer, über die Wirtschaftslage des Landes, den Lebensstandard der Bevölkerung, und Themen wie z.B. Wohnungspreise, Beschäftigung, Bildung, medizinische Reformen u.v.m., zu erhalten.
Nach statistischen Angaben des Ministeriums für Industrie und Informationen, gab es bis zum Ende 2009, in China, 384 Millionen Webnutzer. Diese Anzahl liegt heutzutage weltweit an der Spitze. Mit der Popularität des Internets, in China, hat sich die Anzahl von Webnutzern schnell vergrößert. Weil die Webnutzer uneingeschränkt ihre Meinungen äußern können, wird das Internet zu einem der Kanäle, durch den sich die Regierungsbeamten, direkt, über die Meinung der Allgemeinheit informieren können. Durch diesen Umstand ist die „Online Diskussion von Staatsangelegenheiten“ entstanden. Ministerpräsident Wen Jiabao sagte: „Wir haben jetzt mehr als 400 Millionen Webnutzer. Sie repräsentieren eine sehr große Menschengruppe unserer Gesellschaft. Gleichzeitig kommen sie auch aus allen Schichten der Gesellschaft. Die Regierungsbeamten sollen sich die Meinungen der Webnutzer anhören und eine neue Umgebung, für Online Diskussionen von Staatsangelegenheiten, schaffen.“
Online Diskussionen verstärken das Bewusstsein für das öffentliche Mitregieren und das Bürgerbewusstsein. Sie bildet allmählich einen Kanal, durch den chinesische Bürger das Recht auf Informationen, das Recht auf Beteiligung, das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Kontrolle bekommen können. Yu Guoming, stellvertretender Rektor des Instituts für Journalistik der Chinesischen Volksuniversität, sagte dazu: „Die Meinungen der Webnutzer stammen direkt aus der Öffentlichkeit. Sie sind für die Regierungsbeamten bei der Entscheidungstreffung, der Verwaltung und der Selbstvollständigung vorteilhaft.“
Die Regierungsbeamten der verschiedenen Ebenen führen mit den Webnutzern Online-Gespräche. Dadurch wird die Entfernung zwischen Regierungsbeamten und Bevölkerung verkürzt. Am 6. November 2008 besuchte Yu Zhengsheng, Sekretär des kommunistischen Parteikomitees der Stadt Shanghai, das Internet, auf der Webseite www.eastday.com. Er führte mit Webnutzern ein Online-Gespräch, um sich die Vorschläge der Webnutzer, für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Shanghai, anzuhören. Für die Webnutzer ist dieses Online-Gesprächsform frei und geöffnet. Anfang Mai 2008 führte Han Zheng, Bürgermeister von Shanghai, mit den Webnutzern ein Online-Gespräch, um die Fragen der Bürger von Schanghai zu beantworten. In den Provinzen Yunnan und Guangdong hat die Regierung auf verschiedenen Ebenen ein „Online-Regierungssprecher-System“ errichtet. Der Online-Regierungssprecher soll rechtzeitig Informationen und die Politik der Regierung veröffentlichen. Zudem soll auf die Fragen von Webnutzern geantwortet werden. Eine Statistik der Qinghua Universität sagt uns wie folgt: „Unter den 629 befragten Ortsregierungsbeamten gehen 25,28% der Personen oft ins Internet. 41,67% der Personen besuchen gelegentlich das Internet. Im Zeitalter des Internets gibt es in China immer mehr Regierungsbeamten aus verschiedenen Ebenen, die ins Internet gehen, um sich über öffentliche Meinungen zu informieren. China beginnt das Zeitalter des Government 2.0 zu betreten.