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Der Porzellanhandel während der Qing Dynastie
-- Einst eroberten sie die Welt
Artikel von Zhou Jin

 

 

Der Name „China“ stellt das englische Wort für Porzellan. Es gibt Sammelstücke und Sammlungen an Porzellan, über die westliche Länder verfügen. Längst sind aber nicht alle handwerklichen Stücke ausschließlich für den Export bestimmt gewesen. Die Leute aus westlichen Ländern schätzen nicht nur die Funktionalität von ihnen, vielmehr bewundern sie den ästhetischen Reiz und den Betrachtungswert von Porzellan. Chinesische Seidenwaren und Porzellan waren einst Luxusgüter für die Menschen des Westens. Sie wurden von ihnen hauptsächlich importiert, um den wohlhabenden Leuten einen sinnlichen Genuss zu bieten.

Auszug des bekannten Autors vom Werk „Der andere Gedankengang der chinesischen Gelehrten, Zhang Xianliang 

Vom Februar bis Mai dieses Jahres bietet das Hauptstadtmuseum von Beijing eine Themenausstellung über den chinesischen Porzellanhandel während der Qing Dynastie. Am Ort des Geschehens können fast 200 ästhetische Ausstellungsstücke des Porzellanhandels betrachtet werden.  Durch sie ist es leicht zu verstehen, dass die chinesische Porzellankunst der Qing Dynastie (1644 – 1911), besonders die des 18. Jahrhunderts, den Westen eroberte und sogar den Wert von Gold erreichte.

Sobald man das Untergeschoss des Hauptstadtmuseums betritt, findet man eine Halle, in chinesischem Stil dekoriert, die mit üppigem, grünem Bambus ausgekleidet ist. Das Publikum kann unmittelbar den Hauch vom intensiven chinesischen Flair empfinden. Der Schauraum befindet sich an einer Seite der chinesischen Halle. Das Publikum kann bequem mit den Augen umherschweifen und alle Arten und Formen von Abbildungen über den chinesischen Porzellanhandel betrachten, die entlang des Flures aufgehängt sind. Ihre runden Formen, Abbildungen, die Farbenprächtigkeit und das feierliche Aussehen rauben schier den Blick. Der Schauraum ist nicht sehr groß. Die Arten an Porzellan werden nach den klassischen Motiven sortiert, vorgestellt. Es gibt u.a. Blumenmotive, den Ausdruck von Frieden und Heiterkeit, Landschaften mit Pavillons, Roman- und Opernszenen u.v.m.

Seit dem 16. Jahrhundert ist das chinesische Porzellan stets der am besten verkaufte Exportartikel. Das Porzellan, welches reich an östlichen Farben ist, fungiert als Essgeschirr. Es ersetzte nicht nur einfaches Holzgeschirr und Werkzeug, es erhielt auch mehr Gefallen, als die teureren Edelmetallservices. In Ländern wie Spanien, Portugal und Holland entwickelte es sich allmählich zum Luxusartikel. Seine Exklusivität wurde zu einem festen Bestandteil des Hochadels. Besonders nach der Erschließung neuer Schiffahrtswege  wurde Porzellan zum wertvollsten Geschenk in der europäischen Gesellschaft. Zwischen den Herrschern gab ein einen Wettbewerb der Porzellansammlungen. Unter den Innenausstattern der kaiserlichen Höfe und Wandelgänge war die Aufgabe der Porzellanpräsentation die höchste Position.

Warum erfuhr das chinesische Porzellan im Westen so eine große Beliebtheit? Sehr früh in der Periode der östlichen Han begann man in China mit dem Brennen von Porzellan. In Deutschland hingegen fand man erst im Jahr 1709 die Porzellanerde, die für die Herstellung geeignet ist. Man begann mit dem Brennen von Porzellan, um das chinesische Porzellan zu imitieren. Zu jener Zeit war die Qualität des chinesischen Porzellans, derjenigen des europäischen weit überlegen. Aus Sicht der Außenstehenden erscheint chinesisches Porzellan so rein wie die Oberfläche, wie weise Jade. Wenn man es anstößt, erklingt ein vollkommen klarer und molliger Ton.

Außerdem meinten die Leute im Westen, dass chinesisches Porzellan die Funktion hat, auf Gift zu prüfen. Der Hochadel war fasziniert von der Vorstellung, dass man damit die Angst vor einem Mordanschlag überwinden kann. Die westlichen Porzellangefäße waren nicht nur klotzig, sondern sogen auch sehr viel Wasser auf. Damit waren sie anfällig für die Bildung von Keimen, was zu Krankheiten wie Darmentzündungen führte. Die chinesischen Ess- und Trinkgefäße nahmen nur einen Wassergehalt von unter  5% auf. Es war sogar möglich, den Wassergehalt noch weiter zu verringern, was noch bessere Sauberkeit bedeutete. 

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