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Das Intellektuelle Leben in Hongkong

 Die meisten Leute, die einmal in Hongkong gewesen sind, haben einen sehr schönen Eindruck von der Stadt. Dort ist nicht nur ein Steuerparadies, mit der Möglichkeit für billige Einkäufe und die lebhafte, aber geordnete Gesellschaft, der öffentliche Verkehr ist auch sehr entwickelt. An jede Ecke der Stadt kommt man sehr bequem. Aber wussten sie? In Hongkong gibt es eine Bevölkerung von über 7 Millionen Menschen, was es zu einer großen Metropole macht. Die Leute sind hier zahlreich, der Boden ist jedoch beschränkt. Im Durchschnitt gibt es 6.380 Menschen pro qkm. Es ist weltweit eine der Städte mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Für eine solche Metropole ist es schwierig, ein angemessenes Verkehrsmanagementsystem zu schaffen. Aber aus Sicht der Stadtbevölkerung von Hongkong braucht man nur die „Octopus-Karte“, dann braucht man sich wegen des Verkehrs keine Sorgen mehr zu machen.

Hongkong ist in der Verbreitung von Chipkarten weltweit Spitzenreiter. Die kleine Octopus Karte ist im Leben der Hongkonger bereits zu einem unverzichtbaren Gegenstand geworden. Die Karte ist nicht nur in fast allen öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt nutzbar, sie erstreckt sich auch auf andere Branchen. Man kann sie für das Bezahlen von Restaurantbesuchen, in Supermärkten, auf Parkplätzen, in Sportzentren, im Kino, an öffentlichen Telefonen, bei der Vermögensverwaltung, Schulaktivitäten, dem Regeln von Ein- und Ausreiseangelegenheiten u.v.m. verwenden. Der „Octopus“ ist für die Hongkonger bereits unverzichtbar als „elektronischer Geldbeutel“ und „Eintrittskarte“. Die Leute in Hongkong sagen scherzhaft, dass man beim ausgehen kein Bargeld mitnehmen muss, aber die Octopus-Karte darf auf keinen Fall fehlen.

Bei der diesmaligen Teilnahme an der Expo ist das beste Vorzeigemotto der Stadt: „Intelligente Karte – Intelligente Stadt – Intelligentes Leben“. Damit kann dem zukünftigen Publikum vorgeführt werden, wie mit Hilfe des breiten Nutzens von Chipkarten in Städten, das Leben von hunderttausenden Menschen angenehmer und effizienter gestaltet werden kann. Das ist auch gleichzeitig das beste Beispiel dafür, wie die Stadt zu einem schöneren Leben verhelfen kann. 

Im Expo-Stand von Hongkong gibt es das beste Praxistestgebiet der Stadt zu besichtigen. Bildschirme vermitteln über Texte dem Betrachter eine Vorstellung darüber, wie die breite Anwendung von Chipkarten aussehen kann. Im Jahr 1997 wurde die Karte erstmals für die Systeme der öffentlichen Verkehrsmittel eingeführt. Inzwischen hat sie sich auf verschiedene Anwendungen ausgeweitet. Im Jahr 2003 hat die Regierung des Sondergebietes Hongkong eine neue Generation von Personalausweisen mit Chip herausgegeben. Im inneren des Chips sind persönliche Angaben zum Träger, ein Foto und Fingerabdruckdaten festgehalten. Der Träger kann die Karte als Ausweis für die öffentliche Bibliothek verwenden. Im Internet kann sicheres Home-Banking betrieben werden. Außerdem bietet der Personalausweis eine automatische Bezahlfunktion in Tunnels. Der Nutzen ist sehr weiträumig angelegt. Der Direktor des Ministeriums für Verwaltungsangelegenheiten, der Sonderadministration von Hongkong, Henry Tang Ying Yen, teilt dem Autor mit: „In Hongkong gibt es über 7 Millionen Menschen, aber schon über 19 Millionen Chipkarten wurden ausgegeben. Die Bürger im Alter von 16 – 65 Jahren, haben zu 95 % mindestens eine Chipkarte.“ Henry Tang Ying Yen meint, dass in Zukunft der Nutzen dieser Chipkarte noch weiträumiger sein wird. „Wir können damit fortfahren auf Gebiete, wie der Bildung, der Krankenversorgung und vielen weiteren Gebieten mit der Erschließung durch Chipkarten neue Kanäle zu öffnen. Wir hoffen, dass Hongkong ein Pionier in der nachhaltigen Entwicklung bei der Einführung von neuen, innovativen Technologien in der Stadt sein kann.“

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