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Für ein grüneres Morgen
Text von Liu Haile

Obwohl sehr viele Messebesucher auf der Beijinger Automobilmesse, gegenüber den Automodellen mit erneuerbaren Energien, wie z.B. Hybrid Antriebe, EV und HEV sehr interessiert sind, drückt jedoch die Mehrheit aus, dass sie in absehbarer Zeit kein Auto mit erneuerbaren Energien kaufen wird. Der Grad der Akzeptanz gegenüber diesen neuartigen Autos ist in der chinesischen Bevölkerung noch sehr gering. Unter den Befragten hatten 29,7% angegeben, dass sie nicht ausreichend über erneuerbare Energien informiert sind, wohingegen 30% der Ansicht waren, dass die Kosten für Pflege und Instanthaltung vergleichsweise hoch sind. Dies sind die Hauptgründe dafür, dass sie nicht gewillt sind, ein Auto mit erneuerbaren Energien zu kaufen.

Obgleich verschiedene Schwierigkeiten bestehen, weisen Autos mit erneuerbaren Energien dennoch die Entwicklungsrichtung der Automobilbranche an. Mit der täglich schwieriger werdenden Rohstofflage auf der Welt und der zunehmenden Verschlechterung der ökologischen Umwelt, bieten die erneuerbaren Energien eine geeignete Gegenmaßnahme, was sie zum Ziel der Entwicklungen in der Automobilbranche macht.

In der Realität sind die Länder, die als erstes Autos mit erneuerbaren Energien verbreiteten in Europa und Japan zu finden. Die Regierung nutzt Maßnahmen, wie Subventionen oder Gesetzeserlässe, um die Verbreitung von Autos mit erneuerbaren Energien zu stimulieren. Die USA haben einen Fonds, mit einer Gesamtsumme in Höhe von 25 Milliarden US Dollar, gegründet. Sie nutzen die Methode von Niedrigzinskrediten, um den Handel, sowie Erforschung und Produktion von Autos mit Energiespar- und erneuerbaren Ressourcentechnologien zu fördern. Gleichzeitig reizen sie die Verbraucher an, Autos mit Hybridelektromotoren zu kaufen. Es kann ein Rabatt von 7.500 US-Dollar realisiert werden. In Japan gibt es seit dem 1. April 2009 die Umsetzung eines „grünen Steuersystems“. Es bezieht sich auf die Verwendung von reinen Elektroautos, Hybridautos und Autos mit reinem Dieselkraftstoff. Beim Kauf eines Autos dieser Typen kann man eine Freistellung von Steuerabgaben erreichen. In Frankreich gibt es schon sehr früh, seit dem Jahr 1995, eine Vorteilspolitik zur Förderung der Entwicklung von Elektroautos durch die Regierung. Für jedes gekaufte Elektroauto gab es eine Subvention, welche bis zu 15.000 französische Franc betragen konnte.

Im Januar 2009 beschloss die chinesische Regierung, zunächst in 13 Städten Versuchsstätten zu gründen. Sie ermutigten diese Städte, sich für die Verbreitung von Autos mit erneuerbaren Energien auf den Gebieten der Dienstleistung, wie z.B. im Verkehrswesen, bei Taxis, im öffentlichen Dienst, im Hygiene- und Postwesen einzusetzen. Shanghai ist der Veranstaltungsort der Weltausstellung im Jahr 2010 und hat deshalb eine Vorreiterrolle bei der Verbreitung von Autos mit erneuerbaren Energien. In der Stadt gibt es bereits 10 Wasserstofftankstellen, 100 Busse mit Brennstoffzellen und 1.000 Limousinen, die über einen Brennstoffzellenantrieb verfügen. Die chinesische Regierung will ebenfalls eine Subventionspolitik machen. Sie soll Privatpersonen zum Kauf eines Autos mit erneuerbaren Energien ermutigen. Nach Verlautbarung soll diese Subventionspolitik schon im Juli dieses Jahres in Kraft treten.

3. Jili stellt auf der Beijinger Automobilmesse, viele Autos mit erneuerbaren Energien aus.
9. Auf der Beijing-Automobilmesse im Jahr 2010 werden regenerative Elektroautos ausgestellt.
Die staatliche Gruppe für Stromnetzversorgung zeigt die von ihnen produzierte Elektroladestation für Autos.

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