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Das Weltkulturerbekomitee der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) erklärte im Jahr 1999 die alten Dörfer Xidi und Hongcun in der Provinz Anhui Chinas zum Weltkulturerbe. Die Dörfer Xidi und Hongcun werden wegen dessen gutes Ökotops von der Zeitschrift ,,Landesgeografie“ Chinas als ,,Die wertvollsten Orte der Welt“ betitelt.

Das Dorf Xidi
Das Dorf Xidi liegt 8 Kilometer östlich von der Kreisstadt Yixian und entstand in der Periode von Huang You (1049 – 1054) während der Nördlichen Song Dynastie. Es hat eine fast 1000 jährige Geschichte. In der altertümlichen Zeit war Xidi ein Ort des Verwaltungsbezirks Huizhou und lag in dessen Westen. In Xidi findet man ein intaktes Ökosystem und eigenartige Bräuche vor. Ganz wie die von Tao Yuanming in seinem Werk „Pfirsichblütenland“ geschildert -- Arkadien, außerhalb der Welt liegend, fern von den Unruhen der Welt. Zur Zeit gibt es in Xidi mehr als 300 Wohnungen aus der Ming- und Qing-Zeit. Xidi wird von den Experten und Gelehrten als „Leben im Pfirsichblütenland“, „Miniatur der traditionellen Kultur Chinas“ und „das chinesische Museum für Wohnbauten aus der Ming- und Qing Dynastie“ bezeichnet.
Mit seiner traditionellen Kultur, alten Wohnbauten aus der Ming- und Qing Zeit, eigenartigen Sitten und Gebräuchen, feinen Holz-, Ziegel- und Steinschnitzereien, ist Xidi landesweit bekannt. Die Wohnungsstile, wie z.B. Dafudi, Yingfutang, Dunrentang, Xiyuan und Ruiyuting, sind besonders bekannt. Die Wohnbauten, liegen vorzugsweise am Fluss. Sie haben jeweils ein großes Bogendach über dem Tor, kurvenreiche Außenmauern, hohe Giebel, verschiedenförmige Fenster aus geschnitztem Stein. An Straßen- und Gassenrändern befinden sich Steinbänke, Steinplattenbrücken und Brunnen. Diese Wohnbauten und Objekte haben eine noch ursprünglichere Gestalt, die jener der Ming- und Qing Zeit entspricht. Das ganze Dorf weist mit seiner Naturlandschaft eine harmonische Schönheit auf und verkörpert den einzigartigen Baustil alter Dörfer im Süden von Chinas Anhui Provinz.
Die Häuser in Xidi werden meistens aus schwarzem Marmor gebaut. Das Dorf wird von zwei klaren Flüsschen durchquert, es verfügt über 99 Gassen. Wenn die Touristen in das Dorf treten, als ob sie in einen Irrgarten geraten.
Am Rand dieses Dorfs liegt ein großes Gedenktor mit vier Säulen und vier Stockwerken, aus dem Jahr 1578. Es trägt den Namen „Gedenktor von Hu Wenguang“, oder auch „Xidi Gedenktor“. Das Gedenktor wurde zum Gedenken an Hu Wenguang errichtet. Es hat eine feine Steinstruktur und ist ein repräsentatives Bauwerk für Bauart der Ming-Zeit in Anhui, auch das Emblem des Dorfes Xidi.
Im Herzen des Dorfs steht das Bauwerk „Lüfutang“ aus der Periode von Kang Xi (1661 – 1722) der Qing Dynastie. Es besitzt eine formvollendete Innenausstattung und vermittelt die Atmosphäre von der Präsenz der früheren Gelehrten. Das Bauwerk stellt die Verbindung von Bautechnik mit dem Konfuzianismus dar.