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Siegelschnitzer Jing Hong

 

   

Das traditionelle Siegel hat im allgemeinen nur einige gravierte Wörter. Aber in Zhangzhou, Provinz Fujian, kann man ein weltweit größtes Schnitzwerk. Das Schnitzwerk mit mehr als 5000 Wörtern aus dem ,,Kanon des Rechten Weges" vom Laozi, liegt in der Yunyan-Felsenhöhle, wurde im Jahr 1998 von dem berühmten Siegelschnitzer Jing Hong angefertigt.

Jing Hong wurde 1946 geboren. Sein Vater war ein berühmter Kalligraph. Er begann im Alter von 8 Jahren die Siegelschnitzerei zu lernen, lernte anfangs bei dem berühmten Kalligraph Lan Jusun und später bei den berühmten Meistern Zong Baihua und Zang Kejia. Er beherrschte die Siegelschnitzerei schnell und gut, wurde deswegen von den Prominenzen, wie Guo Moruo, Mao Dun, Ba Jin, Zang Kejia, Ouyang Shan und Guan Shanyue, gelobt. Seit mehr als 50 Jahren hat Jing Hong mehr als 20.000 Siegel hergestellt.

Im Laufe der Jahre, hat Jing Hong eine große Anzahl von Büchern über die Siegelschnitzerei gelesen, um über die Siegelschnitzwaren und –technologie von allen Dynastien Bescheid zu wissen. Er hat dadurch die Essenz aus allen Siegelschnitzschulen absortiert und seine Siegelschnitzerei dann zu einer neuen Schule entwickelt
. Im Laufe des künstlerischen Schaffens hat Jing  Hong die Orakelknocheninschriften, die Inschriften auf Bronzegeräten und das Totem mit der Siegelschnitzerei verbunden, so bezeichnet er seine eigene Schule als Totem-Schule.

 Jing Hong hat auch großes Interesse für die Familiennamen. Vor zehn Jahren, reiste Jing Hong von Norden nach Süden in China, um seltsame Namen zu sammeln. Auf der Reise stellte er das ,,Totem-Siegel" insgesamt kostenlos für 13.000 Menschen her.

Von 1994 bis 1996, gravierte Jing Hong den ,,Kanon des Rechten Weges" auf 1109 Stempel. Im Jahr 1998 gravierte er den ,,Kanon des Rechten Weges" auf der 500 Quadratmeter großen Felswand in der Yunyan-Felsenhöhle bei Zhangzhou der Provinz Fujian. Dort kann man es sehen, dass die gravierte Felswand tatsächlich aus den 1109 vergrößerten kleinen und großen Siegel(das kleinste nur 0,4 Quadratmeter, das größte doch 2,4 Quadratmeter) bestehen.

 Später schnitzte Jing Hong die 64 Wahrsagesymbole aus dem ,,Yijing" und den ,,Drei Zeichen Klassiker". Aber seine bemerkenswerte Leistung von den letzten Jahren war die geschnitzten Orakelknocheninschriften auf dem Lianhua-Berg in Guangzhou. Orakelknocheninschriften sind die frühesten Schriften Chinas. Archäologen haben jetzt mehr als 7000 Orakelknocheninschriften gefunden. Im Jahr 2008 schnitzte Jing Hong mehr als 5000 Orakelknocheninschriften auf dem Felsen.  Nach jahrzehntelanger Sammlung und Forschung, hat Jing Hong mehr als 5000 Orakelknocheninschriften gesammelt und ein von ihm geschriebenes Buch über Orakelknocheninschriften Buch wird bald herausgegeben.

 

         

 

 

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